Ursachenforschung



Keine Nachhaltigkeit ohne solide Grundlagenforschung!

Die Mission von BACCHUS ist eine Idee, die in der Oberrheinregion eine lange Tradition hat: schon seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Blankenhorn das erste Weinforschungsinstitut in Karlsruhe begründete, werden in unserer Region die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung in die Praxis des Weinbaus integriert. Die Weinrebe ist sehr anfällig gegen Krankheiten wie den Falschen Mehltau oder Krankheiten, die durch Viren verursacht werden, wie die Reisigkrankheit. Klassischerweise werden diese Erkrankungen dadurch eingedämmt, dass man die Erreger oder Überträger, bekämpft. Der Aufwand für chemischen Pflanzenschutz im Weinbau ist dadurch erheblich. Durch den permanenten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln fördert man bei den Krankheitserregern die Entstehung von Resistenzen, so dass die Mittel irgendwann nicht mehr wirken. Dieser Weg der Krankheitsbekämpfung ist nicht nachhaltig.

Gibt es keine Alternativen?

Möchte man die Weinrebe gesund erhalten, muss man zunächst verstehen warum Krankheiten ausbrechen. Viele dieser Krankheitserreger sind deshalb so „erfolgreich“, weil sie es im Lauf der Evolution gelernt haben, die Abwehr der befallenen Wirtspflanze zu unterwandern und auszuschalten.

Wenn man weiß, wie sie das tun und gleichzeitig die Abwehrreaktion der Pflanze versteht, kann man auch neue Strategien entwickeln, um den Erregern das Handwerk zu legen. Man braucht das Wissen aus der Grundlagenforschung, um nachhaltige Ansätze für den Weinbau entwickeln zu können.

 

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