Vitifutur –
Ausbildung für den Weinbau der Zukunft



Worum geht es?

Der globale Klimawandel stellt den Weinbau der Zukunft vor neue Herausforderungen. Davon bleibt auch die Oberrheinregion nicht verschont: Die Erderwärmung fördert die Ausbreitung neuer Krankheiten, die man bisher bei uns nicht kannte. Gleichzeitig drängt die öffentliche Meinung immer mehr darauf, dass die Landwirtschaft ökologischer und nachhaltiger werden soll. Um diese Kluft zu überbrücken, müssen wir neue Wege gehen, um unsere Reben gegen Krankheiten widerstandsfähiger zu machen.

Das werden wir nur hinbekommen, wenn wir es schaffen, die neuesten Erkenntnisse über die natürliche Immunität der Weinrebe so zu entwickeln, dass sie in der Anwendung im Weinberg auch tatsächlich Früchte tragen.


Was brauchen wir in der Region?

Damit dies gelingen kann, brauchen wir eine neue Generation von Forscherinnen und Forschern mit neuem Wissen und neuen Fähigkeiten:
  • Sie müssen Abwehr und Immunität der Rebe verstehen
  • Sie müssen molekulares Wissen und die Biologie der Rebe integrieren können
  • Sie müssen modernste Forschung mit den Bedürfnisse der Praxis verbinden können
  • Sie müssen der erklären können, was Wissenschaft ist und wozu wir sie brauchen
  • Sie müssen die Transnationalität der Region in all ihren Synergien nutzen können
  • Sie müssen die transnationale Identität der Region leben und nach außen vermitteln

Wie wollen wir das erreichen?

Im Rahmen von VITIFUTUR soll ein Transnationales Graduiertenkolleg entstehen. Die Graduierten führen an den verschiedenen Forschungsinstitutionen des Netzwerks eigene Forschungsprojekte zu Abwehr und Immunität der Rebe durch. Zweimal jährlich kommen alle Graduierten und ihre Betreuer zu einem Symposium zusammen, wo sie zunächst von ausgewiesenen Experten mit dem neuesten Stand der Forschung vertraut gemacht werden, aber auch selbst ihre Arbeiten vorstellen und sich von den Experten Rückmeldung und Ratschläge holen können. Im Verbund damit wird ein Forum “Wissenschaft und Öffentlichkeit” angeboten. Dazu werden Vertreter der weinbaulichen Praxis, aber auch Verbraucherorganisationen, Politik und Wirtschaft eingeladen. Dieses Forum ist öffentlich und soll nicht nur die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft in die Gesellschaft transportieren, sondern umgekehrt auch die Fragen und Ideen aus Praxis und Öffentlichkeit in die Forschung zurückspiegeln. In unserem Netzwerk sind die neuesten technischen und methodischen Möglichkeiten der Weinforschung versammelt. Um diesen Schatz an Wissen und Können für die Region möglichst gut erschliessen zu können, kommen die Graduierten regelmäßig zu einer Methoden-Werkstatt zusammen, wo sie sich wichtige Methoden in Theorie und Praxis aneignen und auf ihre eigene Fragestellung anwenden können.


NEU!


Bacchus Abschlussveranstaltung
Am 2. Dezember 2014 um 13:00 Uhr im Collège Doctoral Européen in Strasbourg

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Presseinformation
Presseinfo 03|2014

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